Herzlich willkommen auf der Homepage der Narrenzunft Rebknörpli Fessenbach

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Viele Jubiläen zum Jubiläum Fessenbacher Narrenzunft

»Rebknörpli« feierte am Freitagabend / Schon 22 Jahre im Narrenkeller

Autor: Rosa Harmuth vom Offenburger Tageblatt

15.11.2011 - Am Freitagabend fand eine kleine aber feine Jubiläumsgala der Fessenbacher Narrenzunft mit pfiffigen Gesangs- und Wortbeiträgen im Narrenkeller statt. Jungstar des Abends war der elfjährige Moritz Litterst als »gestresster Schülerbub«.

Offenburg-Fessenbach. In seiner Begrüßungsrede äußerte sich der Vorsitzende Uli Litterst dankbar für die große Eigenleistung der Zunftmitglieder zur Entstehung des Narrenkellers. Rund 2500 Arbeitsstunden hätten sie von 1986 bis 1989 geleistet, um das einstige »Dreckloch« von einer »Rumpelkammer« zum schmucken Zunftkeller herzurichten. Der damalige Zunftmeister und Organisator Fritz Hillenbrand habe die volle Verantwortung während der langen Bauzeit getragen. Unter kräftigem Applaus überreichte ihm Uli Litterst einen Ehrenstuhl aus Holz mit graviertem Namensschild. »Für die Stadt Offenburg war der Narrenkeller ein Schnäppchen«, stellte Litterst fest. Sie bezuschusste den Ausbau mit 15 000 Mark, während die Gesamtkosten 86 290 Mark betrugen. »Den Rest haben wir ohne Schulden bewerkstelligt!«, sagte der Zunftmeister. Er sei »stolz und glücklich« über die »gesunde Kassenlage«.

Offensichtlich ist es auch um den Nachwuchs der Zunft gut bestellt. Vier neue Krottestecher erhielten von Litterst die Masken für die Fasnachtskampagne 2012: Jana Hugle, Rachel Rösch, Matthias Schächner und Christoph Schmid. Nach zahlreichen Ehrungen folgte der gemütliche Teil des Unterhaltungsabends.

Moritz Litterst glossierte das anstrengende Schülerleben und stellte seine Berufswünsche vor. Er forderte »Badisch« als Fortbildung für Lehrer, damit sie die Schüler besser verstünden. Sexualkundeunterricht für die Schüler könne man hingegen streichen, denn in seinem Alter wisse man schon bestens Bescheid über Kussreflexzonen und andere Feinheiten. Als Berufswunsch nannte er »Rentner, de Opa zeigt mir wie`s geht!« Auch »Fasentpfarrer« käme in Frage, denn ein paar Tage im Jahr käme er sicher ohne Frau zurecht. Oder er würde als Ortsvorsteher »einen Bolzplatz für Kinder einrichten«. Für seinen pointiert gesetzten Reim erhielt das Nachwuchstalent stürmischen Beifall.

Zwei Wanderer vom neuen Rentnertreff (Beni und Uli Litterst) sorgten mit der Schnitzelbank mit »Geschichde us Fessebach« für herzerfrischende Lacher. Mit einer Riesenfleischwurst als Halskette ernannten sie Sabrina Leingang zur ersten Ortenauer Wurstsalatkönigin. Sie hat für den Musikverein Fessenbach den meisten Wurstsalat hergestellt. »Mit hygienisch reinen Gummihandschuhen!« Seit 34 Jahren aktiv Krönender Abschluss des Abends war die Aufführung der Bänklisänger, »Die Fessebacher Fasentgruppe« besteht seit 34 Jahren.

Deren sieben- bis 49-jährigen Mitglieder brachten unter Leitung von Markus Litterst einen ausgefeilten Vortrag auf die Bühne. Im »Friseursalon Henry Hornisch« nahmen sie Abschied vom »Fessenbacher Starfriseur«, der im September sein Geschäft geschlossen hat. Markus Litterst brillierte als Gesangssolist mit Gitarre, Jörg Bürkle gab als »Friseur Henry« eine glänzende Vorstellung mit Wortwitz und Situationskomik. Unterstützt von zwölf extravaganten Frisurmodellen zogen sie das Dorfgeschehen durch den »humorigen Kakao«.

Vorsitzender Uli Litterst bedankte sich bei allen, die das Geschehen rund um den Narrenkeller in 22 Jahren unterstützt und geprägt haben. Mit »Freibier um 11 Uhr 11« feierten die Fasnachtskameraden bis tief in die Nacht ihre erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

Die neuen Hästräger der Narrenzunft Rebknörpli, Jana Hugle, Rachel Rösch, Matthias Schächner und Christoph Schmid mit dem Zunftmeister Uli Litterst. 

Auf dem Bild sehen Sie: Gregor Braun - Jana Hugle - Norbert Bürkle - Lydia
Kiefer - Matthias Schächner - Eberhard Fey - Martin Sonnenschein - Ralf
Zapf - Petra Litterst - Zunftgeselle Alex Seitz 


 
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Die Reblandzunft, ist ein Zusammenschluss von sechs Narrenzünften der benachbarten Gemeinden OG-Rammersweier (Zigeuner und Wölfe), OG-Zell-Weierbach (Esel und Teufel), OG-Fessenbach (Rebknörpli und Krottenstecher), Durbach (Wildsauen vom Klingelberg und Winschlotzer mit Burgunderhexen) und Ebersweier (Kropfjoggel und Wadeklopfer). Seit 1980 findet das Reblandtreffen jährlich statt. Es wird von den Gemeinden abwechselnd ausgerichtet und besitzt in der Ortenau ein sehr beachtliches Zuschauerinteresse.

Anfänglich wurde der Reblandumzug nur durch die sechs Narrenzünfte und den örtlichen Vereinen, welche sich unter einem aktuellen Motto beteiligten, bestritten. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Reblandtreffen zu einem der beliebtesten Narrentreffen der Umgebung. Eine Vielfalt an Zünften und Musikgruppen beleben das Reblandtreffen jährlich aufs Neue.

Auch unter den Gastzünften wird das Reblandtreffen immer beliebter, da diese durch die ortsansässigen Vereine aufs Beste bewirtet und versorgt werden.

Das Reblandtreffen 2011 findet in Durbach statt! Veranstalter sind die Wildsauen Durbach. 2012 werden die Zeller-Esel aus Zell-Weierbach das Reblandtreffen zum 31. mal veranstalten!  

Möchten Sie mehr über das Reblandtreffen erfahren, besuchen sie die Reblandhomepage unter: www.reblandnarrentreffen.de.