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Phantastisches Rock-Feuerwerk der Extraklasse
Mega Bands Mega Stimmung beim Rockschwoof 2012


Das war sie wieder einmal: unsere Nacht der Nächte! Drei Bands – drei Power Packungen Rock. Die Jungs auf der Bühne feuerten ein Rockfeuerwerk der Extraklasse ab, bei dem auch das Publikum voll zündete. Die Gesangsartisten waren bombastisch, die Meister der Saiten gingen ab wie Raketen und die Groove-Connection explodierte wie ein Vulkan. Megastarke Musik, Magische Momente, Super Stimmung - Alles war drin. So ist der Rockschwoof! Es war schön wieder dabei zu sein.




Los ging’s mit Rockharmonics, den Gewinnern von ON Stage, unserer Newcomer-Chance 2012. Dass die fünf 17 bis 23-jährigen Jungs diese Chance verdient hatten, stellten sie mit ihrem Auftritt voll unter Beweis. Auf der Setlist allesamt Hits aus der Plattensammlung ihrer Erzeuger – stark präsentiert, als ob es das das normalste der Welt wäre. Die Jungs hatten sich gut vorbereitet. Mit Childs Anthem starteten sie topmotiviert und hellwach ihren Rockschwoof-Gig. Dominik Stock spielte den Entertainer und beeindruckte immer wieder mit seiner Hardrockstimme, „Hey hey hey“ echote die Halle bei Alright Now auf seinen Zuruf. Spannungsvoll der Einstieg zu Lazy von Deep Purple mit geilem Keyboard-Intro vom erst 17-jährigen Hannes Britz auf den Spuren von John Lord. Beim Zwischenteil begeisterten sowohl er als auch Gitarrist Dominik Erhardt. Auch die Groove-Plattform mit Schlagzeuger Julian Erhardt und Basser Florian Schäfer war voll zur Stelle und sorgte für Akzente, beispielsweise bei Dead or alive von Bon Jovi. In die Schlussrunde gings mit Jump von Van Halen und bei High Voltage von AC/DC stand die ganze Halle unter Strom. „Hiiiiiigh!“ aus allen Kehlen. Das war Hochspannung pur. „Es hat uns allen richtig Spaß gemacht“ meinte Florian Schäfer begeistert. Wir meinen: das war die erste Rock-Rakete des Abends!
www.rockharmonics.com  



Danach folgten die Feuerwerker aus Freiburg und schossen ihre spektakulären Song-Fontänen in den Rockhimmel. Fireworks of Rock machten ihrem Namen alle Ehre. Starke musikalische Präsenz, sensationelle Gesangsparts – die Band stand erstmals auf unserer legendären Bühne und eroberte das Fessenbacher Publikum im Sturm. Die fünf Musiker holen Perlen der Rockmusik ins Rampenlicht, die man live und handgemacht nicht oft zu hören bekommt. Frontmann Oli Meier lässt aufhören. Was der Junge mit seiner Stimme anstellt ist allererste Sahne und ruft ungläubiges Erstaunen hervor. Wer traut sich schon an Songs wie Bohemian Rhapsody heran und lässt sogar fast Freddy Mercury himself fast vergessen? Doch der Reihe nach. Die Jungs schafften es im Nu das Publikum zu begeistern. My Sharona rockt sofort die Bude und Keyboarder Coco Buchholz glänzt zur Abwechslung an der Gitarre. Die drei „Brothers“ Coco, Lorenz (Gitarre) und Tilo Buchholz (Schlagzeug) bilden zusammen mit Basser Thomas Klauer die Instrumentalfraktion und zeigen allesamt auch gesanglich außergewöhnliche Klasse. Originelle Einlagen wie der schöne Nirvana-Schluss bei More than a feeling oder Led Zeps Whole lotta love Zwischenteil bei Juke Box Hero sorgen für besondere Effekte. Spätestens ab Mitte des Sets waren die Fans vor der Bühne komplett aus dem Häuschen. I came for you rockte die Schallgrenze und alle sprangen um die Wette. Absoluter Höhepunkt dann die Zugabenummer Child in time, bei der Frauenschwarm Oli Meier in ungeahnte Stimmeshöhen emporschwebte. „Sowas gab’s noch nie hier“, flippten die Leute aus. Das war eine gigantische Show!
www.fireworks-of-rock.de



Kurz vor Mitternacht ließen es die Rocker von Diamond Train noch einmal kräftig krachen. Ausnahmegitarrist Uwe Ulm und seine Mannen zündeten ihre knallharten Rock-Bomben und brachten die Fangemeinde vor der Bühne ein ums andere Mal so richtig in Wallung. Eine Pyro-Ouvertüre gab den Startschuss, wonach Schlagzeuger Marco Braun bei Dancing with tears in my eyes gleich mal das Highspeed-Tempo für eine zweistündige Show vorgab. Die Musik der Band ist vom Hardrock geprägt und die Songs werden immer mit einer eigenen individuellen Note gespielt – so an diesem Abend unter anderem die Rock-Versionen von Dancing Queen oder Daddy Cool. Auch bei Diamond Train spielen die Gesangartigsten in der ersten Liga. Frontmann Tom Niemetz ist ein Guter und demonstrierte das bei Songs wie Highway to hell oder Living on a prayer. Basser Dominik Stock legte einen satten Bass-Groove und seine Rock-Röhre kam bei den zweistimmigen Passagen klasse rüber. Daniel Novelli glänzte am Keyboard und an der Gitarre. Bei La Grange ging voll die Post ab, wie immer durfte eine Rocklady auf die Bühne und mit Uwe Ulm ein teuflisches Gitarrensolo spielen. Mit Warriors of the world wurde das große Finale eingeläutet, jetzt gab es für die Youngsters vor der Bühne erst recht kein Halten mehr. Sie wollten immer mehr, doch der gute alte Jailhouse Rock musste irgendwann den Schlusspunkt setzen. Das war auch 2012 wieder ein geiler Auftritt!
www.diamondtrain.de 

 
Hunger auf bärenstarke Musik mal wieder gestillt - allen hat's super Spaß gemacht!
Wir sehen uns beim 29. Rockschwoof am 1. Februar 2013.

 

Fragen, Wünsche und Anregungen an:

Clemens Litterst 

E-Mail clemens.litterst@web.de 

Tel. 0151/14130211



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so entstand der Rockschwoof

Am Anfang stand die Idee: Eine Fasnachtsveranstaltung ohne das sonst übliche Ramba-Zamba-Getue, sondern mit der Art Musik, die man selbst viel lieber hört – fetzige Rockmusik. Genau das dachten sich einige Jungs der Fessenbacher Krottenstecher und entwickelten ihr alternatives Party-Konzept für die tollen Tage. Wieso immer nur die alten Zöpfe und nicht eigene Ideen und Vorstellungen auch in einer Narrenzunft verwirklichen? Markus und Clemens Litterst sowie Eckart Adam waren 1985 die treibenden Kräfte. Und weil man in Fessenbach fortschrittlich denkt und sich damit schon immer etwas von der breiten Masse abhob, stimmte auch das entscheidende Vereinsgremium, der Vorstand dem Vorhaben spontan zu.

Der Rockschwoof war geboren und am 8. Februar 1985 heizten erstmals drei Rockbands ihrem Publikum ein. Der Weg zum Erfolg war steinig, denn es dauerte ein paar Jahre, bis die Veranstaltung den Zulauf fand, den sie bis heute hat. Der Verein musste anfangs sogar drauflegen. Doch das Durchhaltevermögen hat sich gelohnt, der Rockschwoof hat sich mittlerweile zu einer festen Größe in der Ortenauer Musikszene entwickelt und die Nachfrage ist riesengroß.

Zunächst lieferte das Kinzigtal gute Bands wie CONNECTION oder FACTS, aber nach und nach tat sich auch im Offenburger Raum etwas in der Rockszene und Gruppen wie HAMMER KG, HÄCK MC und das BUMSFIDEL BLACK FOREST ORCHESTRA drückten der Kultparty ihren Stempel auf. Weitere gute Bands wie MILLER'S BLUES ORCHESTRA, JIMMY'S SOUL ATTACK und viele mehr haben inzwischen beim Rockschwoof gespielt.

Die Jungs von HÄCK MC ließen sich speziell für den Rockschwoof immer eine originelle Bühnenshow einfallen und waren in der ersten Hälfte der 90er Jahre sechs Mal in Folge das Zugpferd der Veranstaltung. Die unbestrittene Kultband der Party war das BUMSFIDEL BLACK FOREST ORCHESTRA. Die Gruppe mit Fessenbacher Wurzeln stand fünfzehn Mal auf der Rockschwoof-Bühne. Mit viel Power und Spielfreude präsentierten die fünf Musiker in ihrer Late-Night-Show kernigen und geradlinigen Rock.

Seit 2001 gibt es die "Newcomer-Chance" für Nachwuchsbands. Junge Bands, die glauben, es drauf zu haben können sich bewerben und die beste Band hat einen Auftritt bei der legendären Rocknacht sicher. Dieser Auftritt hat sich für einige bereits als Sprungbrett für weitere Engagements erwiesen. Bisher schafften es Ultimo, The Amplifier Strikes Back, Gild, OneSoS, Cartridge, Undecided, Three D one P, SouldOut, Männerkorsett, Infected S, No Control und Rockharmonics.

Die legendäre Rocknacht bietet jedes Jahr Party pur und beste Live-Musik zum abtanzen. Das Konzept mit drei Bands aus der Region auch an den "tollen Tagen" für eine tolle Live-Atmosphäre zu sorgen kommt an. Rockschwoof ist Kult und fasziniert seit 1985 Fans zwischen 16 und 66. Das alles ist nur möglich mit kreativen Köpfen und vielen Helfern mit viel Enthusiasmus. Ein über 40-köpfiges Team sorgt alljährlich für eine perfekte Organisation und den richtigen Rahmen.